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Der Phoenix steht in hellen Flammen und verbrennt. Nach Erlöschen der Flammen bleibt ein Ei im Nest zurück, aus dem wenig später ein neuer, prächtiger Phoenix schlüpft. Der Phoenix ist ein Fabelwesen und ein Symbol der Unsterblichkeit.

Viele Unternehmer*Innen mögen sich gerade wie ein Phoenix fühlen, der lichterloh verbrennt. Das Jahr 2020 hat mit Zuversicht, Freude und Erwartung begonnen. Man hat bereits viel Zeit, Geld, Kraft und Energie investiert. Die Vorbereitungsphase war produktiv und die ersten Aufträge waren in Sicht. Dann plötzlich ein Streichholz und ein Funke. Alles stand in Flammen. Man konnte nur noch zusehen, wie alles um einen herum sich in Asche verwandelt. Tatenlos muss man erfahren, wie ein Halm nach dem anderen sich in Nichts auflöst.

„Jede Krise ist auch eine Chance!“ – das sagt sich so leicht. Aber wenn man vor den rauchenden Trümmern seiner Arbeit steht, verläßt einen erst einmal der Mut. Traurigkeit wird anscheinend übermächtig. Man darf sich selbst Zeit zum Trauern geben, zum Weinen und zum Verzweifeln. Nein, man muss es sogar. Diese Gefühle brauchen ihren Raum und wollen gelebt werden. Erst wenn diese Gefühle verraucht sind, ist Platz für das Neue. Dann kann man sich wieder seiner Vision zuwenden und sich erinnern, warum man sich eigentlich selbstständig gemacht hat. Man findet  die Kraft, Stärke und Zuversicht von vorne zu beginnen. Der Gedanke an die eigene Vision ist mächtig und verleiht die Flügel, die man für seine Motivation braucht. Denn motivieren muss man sich als Selbstständige*r von innen heraus.

Selbstmotivation ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man als Unternehmer*In braucht. Es gibt viele Arten sich zu motivieren. Hier sind drei Tipps, die sich schnell und gut umsetzen lassen:

  1. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Es muss nicht immer ein Visionboard sein, das sinnbildlich für die Vision steht. Manchmal reicht auch schon ein kleiner Gegenstand wie ein Stein oder eine Figur, die man vor sich auf den Schreibtisch stellen kann. Einen Stein kann man auch gut in der Tasche tragen und in die Hand nehmen, wenn man einen Motivationsschub braucht.
  2. Einen Mentor*In zu haben hat viele Vorteile. Man bekommt nicht nur wertvolles Feedback, sondern hat auch jemanden, der einem den Rücken stärkt und sicherstellt, dass Ziele fristgerecht erreicht werden.
  3. Wennn Ziele in Teilschritte untergliedert werden, ist die Motivation größer, die Arbeit zu vollenden. Die Projekte werden dadurch überschaubar und lassen sich gut in zeitliche Abschnitte einteilen. Eine tägliche To-Do-Liste ist dabei unabkömmlich. Somit wird effektives und effizientes Arbeiten möglich, was wiederum für wichtige Erfolgserlebnisse sorgt.

Mit der neu gewonnenen Motivation kommt dann der Moment, wenn der Unternehmer*In sich als Ei im Nest findet und als neuer, prächtiger Phoenix wiedergeboren wird. Und fliegt… seiner/ihrer Vision und Selbstständigkeit entgegen.

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